Interaktive Lesung am Markgräfler Gymnasium

Volksbank Müllheim finanziert literarischen Leckerbissen für 6. Klässler

Es ist eine spannende Geschichte um ein Mädchen namens Sarah, die der Merdinger Schriftsteller Andreas Kirchgäßner zu einer interaktiven Lesung am Markgräfler Gymnasium in Müllheim mitgebracht hat. Das Jugendbuch „Anazarah“ bildet die Grundlage für eine besondere Unterrichtsform. Im Rahmen der Bildungspartnerschaft organisierte die Volksbank Müllheim den Besuch des bekannten Schriftstellers.

Es war mehr als nur eine Lesung, mit der Autor Andreas Kirchgäßner die Schüler der sechsten Klasse in seinen Bann zog. Das Jugendbuch „Anazarah – Abenteuer in der Wüste“ diente als literarischer Zugang, um die Sahara und deren Bewohner den Jugendlichen sehr bildhaft und spannend näherzubringen. Es geht um ein junges Mädchen, das zusammen mit ihrem kleinen Hund, ihrer Mutter und deren Freund in die völlig unbekannte Welt der Beduinen eintaucht, kulturelle Unterschiede erlebt und durch einen Sandsturm und einem für die Sahara sehr seltenen Starkregenereignis ganz auf sich allein gestellt ist. Das Faszinierende an der Lesung: Kirchgäßner, der selbst die Region auf dem afrikanischen Kontinent bestens kennt, brachte den Schülern eine der faszinierendsten Landschaften näher. Er bediente sich dieser spannenden Geschichte und sorgte dafür, dass die Mädchen und Jungen ihm buchstäblich an den Lippen klebten. Immer wieder bezog er die kleinen Zuhörer ein, fragte sie zu Details wie die Lage der Sahara auf einer Karte, regte dabei die Phantasie der Kinder an, zeigte beeindruckende Bilder und zitierte immer wieder ausgewählte Passagen aus seinem Buch. Am Ende der Lesung gab es noch eine ganze Menge Fragen der Zuhörer, die der Autor gerne beantwortete.

Kirchgäßners Lesung war ein Beitrag zur Bildungspartnerschaft der Volksbank Müllheim mit dem Markgräfler Gymnasium.

„Wir wollten etwas für die jüngeren Schüler des Gymnasiums anbieten“, erklärt Diana Schmidt, bei der Volksbank Müllheim für die Bildungspartnerschaften zuständig.

(Text und Bild: Volker Münch)